Review: The Anthem of the Heart

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Teaser

Nun mal was zum Headliner des peppermint animes festivals. The Anthem of the Heart kommt vom selben Regisseur wie AnoHana (worauf ich nicht weiter eingehen werde weil ich AnoHana einfach nicht gesehen habe). Ich denke, wer hier ein echtes “Drama” erwartet, wird enttäuscht. Es ist eher eine Mischung aus Slice of Life und einer sanften Romanze.

Story

Der Anime beginnt mit der Kindheit der Protagonistin Jun Naruse. Sie ist ein aufgewecktes, lebenslustiges Mädchen, was ihrem Mund einfach nie Ruhe gönnt. Alles muss erzählt werden, so auch die verheerende Geschichte über ihren Vater, der auf einem Schloss war mit einer Prinzessin. Und diese Prinzessin war eine fremde Frau. Der Mutter ist natürlich sofort klar, was das zu bedeuten hat und so besteht Jun’s Familie schnell nur noch aus Mama, denn der Vater, beim Fremdgehen ertappt, sucht das Weite. Das aber nicht ohne Jun und ihrem Plappermaul die Schuld am Unglück der Familie zu geben. Jun trifft diese Schuld wie ein Schlag. So lässt sie sich von einer magischen Fee die Lippen auf ewig versiegeln, damit sie nie wieder Unglück über Jemanden bringen kann.

Mit diesem Fluch nun übersteht sie ihr Schulleben als graues Mäuschen, was nicht einmal von Anderen wahrgenommen wird bis ….. ja, bis das Unvorhersehbare passiert. Ihr Klassenlehrer teilt sie, zusammen mit Takumi, Daiki und Nitou in ein Projekt ein, was keiner machen will und am wenigsten Jun. Sie sollen zum Lokalschulenaustausch ein Unterhaltungsprogramm auf die Bühne bringen. Da endlich spicht sie unter größten Mühe und Schmerzen ihren ersten Satz seit langem: “I ….I …Ich will……nicht!”. Doch so einfach ist das nicht. Schnell baut sich eine ganz besondere Beziehung zu Takumi dem Musikgenie der Gruppe auf und schnell nimmt eine fixe Idee Gestalt an. “Vielleicht kannst du ja singen!?” Und so wird Jun zur Drehbuchautorin ihrer eigenen Geschichte. Sie bringt die vergangenen Jahre, seit dem Zauber der Fee, in Form eines Musicals, um allen Menschen und vor allem ihrer Mutter und Takumi ihre Gefühle zu zeigen. Dabei wird sie tatkräftig von ihrer Gruppe, die bald ein besonderes Band verknüpft, unterstützt. Doch wird die ängstliche Jun das bis zur Aufführung durchhalten? Und werden ihre Gefühle verstanden werden?

Charakterdesign

Der Zeichenstil der Charktere hebt sich nicht signifikant von anderen Animes ab. Die Umgebungen sind recht schön gestaltet. Die Charakterentwicklung ist leider sehr vorhersehbar und wirklich Tiefe bekommt nicht mal Juns Charakter.

Atmosphäre

Das ist so ein Problem, was ich mit fast jedem Slice of Life habe. Ich fühle dort keine sich aufbauende Grundstimmung, die ich beschreiben könnte. Es plätschert nur sanft an mir vorüber.

Musik

Im Anime werden für das Musical bekannte Lieder, wie “Somewhere over the Rainbow”, gecovert. Diese sind ganz nett anzuhören.

Das Ending ist Ima, Hanashitai Dareka ga Iru und wird von einer riesigen, von Yasushi Akimoto gecasteten, Mädchengruppe namens Nogizaka46 gesungen. Um’s mal so zu sagen: “Nicht mein Fall.”

Fazit

Trotz einer gut durchdachten Geschichte, die eigentlich Potential für Spannung hat, ist mir dieser Anime von der Handlung her einfach zu lasch. Ich weiß nun nicht, ob das an unserem 16 Stunden Kinotag lag, oder einfach nur am Slice of Life Unverständnis mei­ner­seits.

Von mir bekommt der Anime 6 von 10 Punkten.

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