Zusammenfassung peppermint anime festival 2015 in Berlin

Nach bereits sehr erfolgreichen, kleineren Kino Events, hat sich der Publisher nun an etwas ganz Großes gewagt. Insgesamt 17 Filme wurden auf die Große Leihnwand gebracht und wir waren in Berlin mit dabei. (Hier geht es zur Festival Tasche und hier zum Podcast )

Am Sonntag gegen 6 Uhr aufgestanden ging es auch schon Richtung UCI in Berlin Friedrichshein, wo bei Ankunft gegen 8 Uhr auch schon einige andere Anime Fans Stellung bezogen haben. Um 9 Uhr wurde dann die Ticket bzw. Bändchenausgabe geöffnet, wo wir unsere Reservierten Tickets und die Festival Tasche abholen konnten. Zu diesem Zeitpunkt sah der Besucherandrang eher dürftig aus, was sich zu späterer Zeit allerdings noch änderte.

Kurz vor 10 Uhr ging es auf in die erste Vorstellung. Der CGI-Film After School Midnighters war unsere erste Wahl und diese hat sich auch sehr gelohnt. Eine bunte Mischung aus Komödie sowie leichten Horror Elementen macht den Film, bei dem HUMOR groß geschrieben wird, zu einem einzigartigen Erlebnis. Der Film, welcher mich persönlich gerade wegen des CGI abgeschreckt hat, war selbst am Ende des Tages noch unser absoluter Favorit.

 

Die nächste Vorstellung war das OVA-Special, bei dem insgesamt 3 Kurzfilme gezeigt wurden. Als erstes wurde die OVA Mushi-Shi: Hihamukage gezeigt. Diese stellt ein Sequel zu der 2005 erschienenen Serie Mushi-Shi dar. Dennoch ist die OVA sehr einsteigerfreundlich und es ist nicht zwingend notwendig die Serie vorher gesehen zu haben.

 

Als zweites wurde die OVA Cencoroll vorgeführt, welche von einem weißen Klumpen handelt. Denn der 26-Minütige Kurzfilm beinhaltet ein weißes, wabbeliges Monster, welches mittels Gedankenkontrolle in alles mögliche verwandelt werden kann. In Fahrräder, Autos selbst in einen Jet kann es sich tranformieren. Da sind Neider natürlich vorprogrammiert, welche sich das Wesen selbst zu eigen machen wollen.

 

Der letzte Titel ist eine Liebesgeschichte mit einem lernresistenten Mädchen und einem Geisterjungen als Hauptpersonen. In der OVA Hotarubi no Mori E geht es um das Junge Mädchen Hotaru, welches sich in den Geist Gin verliebt. Nur leider darf sie Gin nicht berühren da er sonst verschwindet. Mit einem mehr oder weniger offenem Ende, ging nun auch der  letzte Titel des OVA-Specials zu Ende.

 

In der nächsten Vorstellung wurde der Mahou Shojo oder Magical Girls Film Majokko Shimai no Yoyo to Nene oder Magical Sisters Yoyo and Nene gezeigt. Dieser Titel war auch der einzige welcher mit englischen Untertitel vorgeführt wurde. Allerdings konnte man dem Film nichtsdestotrotz gut folgen. Wer ein Film mit viel schrillen Farben, Spass und auch ein Hauch Ernsthaftigkeit haben wollte ist mit dem Film gut bedient gewesen. Wer allerdings einen vollkommen neuen Storyansatz wollte war im Endeffekt leicht enttäuscht (*hust* ge lodkarma? *hust*).

 

Nun kam endlich die (von mir sehnlich erwatete) Anime Mirai Vorstellung, in deren Rahmen insgesamt 4 Titel von japanischen Nachwuchskünstlern gezeigt wurden.

Der erste Tiltel trägt den Namen Harmonie und handelt von der Schülerin Juri und ihrem Mitschüler Akio. An einem normalen Tag klingelt Juri´s Handy mitten Unterricht und zieht nicht nur die Aufmerksamkeit des Lehrers auf sich, sondern auch die Ihres Mitschülers Akio. Kurz darauf spielt er diese Melodie nach und Juri wird auf ihn aufmerksam, zunächst allerdings nur im negativen Sinne.

 

Der zweite Titel heißt zu Deutsch: der große Erstklässler und der kleine Zweitklässlerin. Der Film hat zum Anfang ein wenig den Eindruck eines Ghibli Films gemacht hat. Der große Erstklässler hat Angst alleine durch eine Waldpassage zu laufen und wird aus diesem Grund immer von der kleinen Zweitklässlerin begleitet. Eines Tages jedoch möchte der große Erstklässler für die kleine Zweitklässlerin eine Blume besorgen, da ihre zuvor leider zerquetscht wurde, und macht sich dabei alleine auf den Weg durch Städte, Felder und auch dunkle Wälder.

 

Der Vorletzte Titel erinnert eher an einen Anime der schon 30 oder mehr Jahre auf dem Buckel hat, aber er stammt aus dem Jahr 2014. Gemeint ist , dieser handelt von 3 tierähnlichen Wesen. Der Erfinder in der kleinen Gruppe hatte eines Tages ein Bild von einem Feuerwerk gefunden und kurz darauf machen sich die 3 Freunde mit einem, aus Müll zusammen gebastelten, Boot auf die Suche nach dem Ursprung des Bildes.

 

Im letzten Titel, mit dem Namen Chronos, dreht sich alles um das Schicksal. Denn der Schüler Makoto Nakazono kann sogenannte „Shinigami“ sehen, welche bald versterbende Leute begleiten um deren Seelen ins Jenseits zu schicken. Doch ist er in der Lage das Schicksal der Opfer abzuwenden?

Und mit diesem Titel endete die Anime Mirai 2014 Vorstellung.

 

 

In der vorletzten Vorstellung ging es in den Film Steins;Gate Fuka Ryouiki no Déjà vu. Was soll man dazu noch sagen? Eine Folge der Serie, nur 3 mal so lang, reicht eigentlich vollkommen als Erklärung. Noch zu erwähnen sei, dass Okabe Rintarou in dem Film eher eine Nebenrolle spielt und sich die Geschichte diesmal mehr um Kurisu Makise dreht. Alles im allen eine tolle Weiterfürung der Serie und somit werden Fans definitiv auf ihre Kosten kommen.

 

Das Ende machte die Uncut Version von Terra Formars. Blut, Eingeweide und die badassigsten Kakerlaken aller Zeiten, heißt es in diedem Titel. Und für den Zuschauer über 18 hieß es: Hirn weitestgehend aubschalten und Spass haben. Fans von tiefgründigen Storys sollten ihre Finger von dem Titel lassen. Fans von Splatter wiederum, werden bei diesem Titel mehr als nur warm werden. Solche Serien muss es eben auch mal geben, bei der ganzen Flut von Slice of Life und Co.

Und für die das alles zu brutal ist: Klick.

 

 

Außer den Filmen gab es in Berlin auch noch die Möglichkeit an dem peppermint Stand Serien und Filme von dem Publisher zu kaufen, an dem Tokyopop Stand seine Manga Vorräte aufzufrischen oder an dem Stand von Figuya tolle Merchandise Produke wie zum Beispiel Figuren zu erwerben.

Fazit:

Nach 12 Stunden und insgesammt 11 Titel war der Sonntag in Berlin vorbei. Nach den ersten 2 Vorstellungen tat sich die Frage auf: „Worauf haben wir uns nur eingelassen?“, welche aber nach dem 4. Film wieder vollkommen vergessen wurde. In der letzten Vorstellung bei der letzten Folge machte sich allerdings das breitgesessene Körperteil bemerkbar und so war es gut, dass der Abend dann auch ein Ende gefunden hatte.

Der Tag war absolut geil, sodass wir beim nächsten mal definitiv wieder mit dabei sein werden. Danke auch an peppermint-anime, welche dieses Event geplant und top ausgeführt haben.

Neben diesem kleinen Bericht gibt es auch noch einen Podcast mit lodkarma und mir zu diesem Festival. Auch gibt es für diejenigen, welche den Inhalt der Festival Tasche noch sehen wollen ein kleines Unboxing/Unpacking Video.

Wer sich den Podcast nur anhören möchte einfach mal hier klicken und laden. (Rechtsklick -> Ziel speichern unter)

Und nun nochmal einen rießen Dank an den Publisher peppermint-anime!!!

3 Kommentare zu „Zusammenfassung peppermint anime festival 2015 in Berlin

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    1. Es lagen Karten für den Cosplay Wettbewerb aus. Allerdings hab ich ganze 5 Cosplayer gesehen. Von einer Auswertung oder sowas weiß ich leider nichts.
      Sollte es Workshops geben? Jedenfalls wäre dafür nicht wirklich Zeit gewesen.

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