Review: Tokyo Magnitude 8.0

tokyo

Teaser

Ein weiteres Drama? Ja das ist es und nach meiner Meinung ein verdammt Gutes. Wie der Name es bereits ankündigt geht es hier um ein Erdbeben. Nun denkt man hier: „na klar, da sterben halt viele Menschen und am Ende überlebt halt eine Gruppen von Helden die dann das zerstörte Tokio wieder aufbauen und alle sind glücklich“… Naja nicht ganz. Hier geht es vor allem darum, wie Menschen mit Katastrophen umgehen und wie sie in dieser Not neue Bekanntschaften machen und sich verändern.

Story

In dem Anime geht es um Mirai (13 Jahre) und ihren Bruder Yuuki (8 Jahre). Mirai ist ein „Handy-Alien“, sie interessiert sich nicht für die Welt da draußen und ihr ist alles egal. Die Beziehung ihrer Eltern zueinander belastet sie sehr. Alle gehen in ihrer Familie recht wortlos miteinander um. Zudem nervt es sie, dass ihre Klassenkameraden ihre Zukunft schon genau vor Augen haben und sie noch überhaupt keine Ahnung hat, was sie vom Leben will. Der einzige Sonnenschein in ihrem Alltagstrott ist ihr kleiner Bruder, der immer gut gelaunt ist, so gut, dass es sie schon wieder nervt. Da die Eltern für Mirai und Yuuki keine Zeit haben, soll Mirai sich um ihren Bruder kümmern. So kommt es, dass sie mit ihrem Bruder zu einer Roboter-Messe gehen soll. Dort schreibt sie die verhängnisvolle SMS: „Mir wäre es recht, wenn diese Welt einfach zerstört werden würde.“

Daraufhin bricht ein Erdbeben dramatischen Ausmaßes los und zerstört Tokio. Nun beginnt die beschwerliche Reise mit ihrem Bruder zurück durch die ganze Stadt nach Hause. Zum Glück werden sie bei ihrer Reise von der hilfsbereiten Motorrad-Botin Mari begleitet, die den gleichen Weg hat, um zu ihrer kleinen Tochter zu kommen. Wie wird unsere pubertäre Mirai mit Mari klar kommen? Was wird die Reise durch Tokio noch für unangenehme Überraschungen bringen? Wird unser 3er Team alle Herausforderungen Meistern können? Was erwartet Mari zu Hause bei Ihrer Tochter? Wie werden die Kinder mit dem Leid, welches sie sehen, umgehen, denn Mari kann sie nicht vor allem Beschützen?

Charakterdesign

Die Charaktere sind hier vom Zeichenstil recht einfach gehalten. Man muss sich daran ein wenig gewöhnen wird aber mit interessanten Charterzügen belohnt.

Atmosphäre

Dieser Anime ist einer der düsteren Art. Man hat dauernd das ungute Gefühl die Stimmung könnte noch weiter kippen. Auch ein Sonnenschein wie Yuuki kann seine missgelaunte Schwester nicht immer aufheitern. Ich glaub die Geschichte und diese vermeindliche Ruhe dazu ist es was den Anime so besonders macht.

Anders als bei den Charakteren hat man in die Hintergrundkulissen sehr viel Arbeit und Details gesteckt. Alleine diese erhöhen den Rewatchfaktor schon.

Musik

Das Opening Kimi no Uta von Abingdon Boys School gefällt mir sehr gut. In die Band hab ich mich glaub ich seit Soul Eater verliebt, aber auch das Ending Melody von Tsuji shion ist nicht schlecht und um ehrlich zu sein hätte ich drauf wetten können, dass miwa das singt.

Die musikalische Untermalung in dem Anime ist auch sehr gut und eines der Mittel um eine so starke Atmosphäre zu schaffen.

Deutsch Synchronisation

Ja immer so ein Thema wo sich die Geister scheiden. Ich bin ja ein riesengroßer Fan von deutschen Synchronisationen. Und auch hier finde ich sie sehr gelungen. Vor allem die Kinderstimmen von Mirai und Yuuki sind echt gut, obwohl sie recht unbekannt sind. Maris Synchronsprecherin ist Antje von der Ahe (Rukia-Bleach)

Von mir bekommt der Anime 9 von 10 Punkten.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: